Australien

Australien - Klima

In Australien befinden sich drei verschiedene Klimazonen. Das Klima im Süden ist gemäßigt, es schließt sich an ein subtropisches Gebiet an und im Norden herrscht ein tropisches Klima.

Die Jahreszeiten Australiens sind gegenüber Deutschland um 6 Monate verschoben. Sommeranfang ist im November, Winterbeginn im Mai. Jedoch ist der Winter in Australien mit 10°C Durchschnittstemperatur weitaus wärmer als in Deutschland.

Aufgrund eines Hitzetiefs treten im Sommerhalbjahr starke Regenfälle im Norden auf. Zusätzlich kommt es über der Timorsee zu Wirbelstürmen. Südaustralien bleibt zu dieser Zeit weitgehend niederschlagsfrei, da sich dieser Teil Australiens im subtropischen Hochdruckgürtel befindet. Im Winterhalbjahr bleibt dagegen der Norden hinsichtlich eines Hochdruckgebiets trocken. Aufgrund der Westwindzone, sind der Süden und der Südwesten zu dieser Zeit häufig Niederschlägen ausgesetzt Zentrum Australiens bleibt ganzjährig trocken. 80 Prozent der Fläche Australiens sind semiaride und aride Gebiete mit weniger als 250 mm Niederschlägen im Jahr. Australien ist der zweit trockenste Kontinent der Welt, mit einem jährlichen Durchschnittsniederschlag von 600 Millimeter pro Jahr. Im Jahre 1923 wurde Australiens längste Hitzeperiode im nordwestaustralischen Marble Bar gemessen. Die Temperaturen stiegen, an 161 aufeinander folgenden Tagen, auf über 37,8°C. Die höchste jemals gemessene Temperatur lag bei 53°C in Cloncurry, im Bundesstaat Queensland.

Der tropische Tiefdruckgürtel, der Passatwindzone und die Subpolaren Westwinde sorgen für eine hohe Abwechselung bei Klima und Wetter. Jedes Jahr wird Australien von Naturkatastrophen heimgesucht. Dazu gehören Dürren, Fluten, tropische Wirbelstürme, Buschfeuer und sogar gelegentliche Tornados. In New South Wales und Victoria kommen größere Feuer etwa alle drei Jahre vor.

Viele Tipps und Anleitungen für Australien gibt es auf helpster.de