Australien

Australien - Geschichte

Bereits 60.000 Jahre v. Chr. kamen die australischen Ureinwohner (Aborigines) aus Indonesien nach Australien.
Man vermutet, dass die Entdeckung durch Europäer im 16. Jahrhundert erfolgte. Durch Forschungen konnte man mittlerweile belegen, dass die vollständige Entdeckung des Kontinents erst im 17. Jahrhundert gelang.

Aufgrund der oft unwirtschaftlichen Gebiete wurde Australien in den darauffolgenden Jahren nicht weiter beachtet.
Erst im 18. Jahrhundert stoß der englische Seefahrer James Cook auf die Ostküste und war von der Fruchtbarkeit der Gebiete überzeugt.

Ein bedeutendes Ereignis der australischen Geschichte war der britische Besitzanspruch über den gesamten Kontinent im Jahr 1827.

Die ansteigende Zahl von Siedlern lässt sich zum einen durch die Einführung von Strafkolonien aus Australien und später durch die enormen Goldfunde zurückführen. Letzteres führte zu einer wahren Flut von neuen Einwohnern.
Die Abschaffung der Zwangsarbeit in den Sträflingskolonien erfolgte im Jahr 1840, wodurch die Gründung eines freien Arbeitsmarktes möglich wurde.

Am 01.01.1901 schlossen sich die sechs britischen Kolonien (New South Wales, Victoria, Queensland, Western Australia, South Australia, Tasmanien) im “Federal Commonwealth of Australia” zusammen. Die vorläufige Hauptstadt war damals Melbourne. Die heutige Hauptstadt Australiens ist Canberra, da sich die Städte Melbourne und Sydney nicht einigen konnten, welche von beiden als Hauptstadt angesehen werden sollte.